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Die 9 besten neuen Fahrräder 2023

Die 9 besten neuen Fahrräder 2023
Photo by Thomas Jarrand / Unsplash

Das waren die spannendsten Bike Drops des Jahres

2023 geht langsam zu Ende. Bedeutet, es ist Zeit auf ein bewegendes, aufregendes und turbulentes Jahr für den Radsport und die Fahrradcommunity zurückzublicken. Die schönsten Momente der Radsportsaison haben wir euch bereits in einem Blogpost zusammengefasst, heute geht es eher um hard facts als um rührende Anekdoten — besser gesagt, es geht um all die Bikes, die 2023 neu auf den Markt gebracht wurden. Spannende Neuauflagen bekannter Modelle gab es 2023 zuhauf, Specialized hat sein neues S-Works rausgebracht und sein Roubaix geupdated, Focus hat das Izalco Max neu erfunden und Giant sein Revolt Model erneuert. Aber Hand aufs Herz: Welches waren die besten neuen Bikes des Jahres? Team buycycle präsentiert seine Top 9: Drei Rennräder, drei Gravel und drei Mountainbikes, damit auch für jede:n von euch was dabei ist.

Top Gravel Bikes 2023

Wenn ihr auf der Suche nach den besten Gravel Bikes des Jahres seid, dann seid ihr hier richtig. Und kurzes Gravel 1x1 für alle, die sich mit diesen Bikes noch nicht richtig auskennen: Gravel Bikes sind All-Road-Helden, die sich vor allem durch ihre große Reifenfreiheit und besondere Geometrie auszeichnen, die stabiler im Handling ist und auch auf rauem Untergrund Komfort garantiert. Hier kommen die Top drei Modelle 2023:

1. Canyon Grail CFR Di2

Das erste Bike auf dieser Liste ist mehr als nur Testsieger: Mit ihm wurden sowohl die UCI Gravel World Championships gewonnen als auch das berühmte Unbound Rennen, bei dem das neue Grail das erste Mal erspäht wurde. In der neuen Version wurde von Canyon vor allem Wert auf verbesserte Aerodynamik, Handling und Komfort gelegt.

Der Lenker wurde neu designed und hat einen neuen Double-Drop-Vorbau, im Unterrohr ist ein Staufach integriert worden, in dem ein Multi-tool, ein Reifenheber und ein paar weitere Gadgets verstaut werden können. Die erneuerte Rahmengeometrie sorgt für noch mehr Stabilität und trotzdem bleibt das Grail ein aggressives Bike, mit dem ihr auch hohe Geschwindigkeiten problemlos erreichen und bezwingen könnt. Dass es dabei auch auf unebenen Strecken komfortabel bleibt, könnt ihr dem vom Canyon Ultimate übernommenen Sattelstützenkonzept verdanken. Für relativ faire 6.999 Euro bekommt ihr zudem hochwertige Komponenten, wie eine Shimano GRX Di2, DT Swiss GRC1100 Laufrädern und den Fizik Terra Argo X1 Sattel.

Canyon Grail CFR Di2

2. Focus Atlas 8.9

Das neue Focus Gravel Bike mit Carbonrahmen ist die edlere Version der bisherigen Alu-Modelle aus der Atlas-Reihe. Es bleibt aber weiterhin ein Fahrrad, das ideal für lange Touren und Bikepacking-Abenteuer ist. Das Atlas 8.9 ist gute 1.7 kg leichter als das Atlas 6.8, der Vorbau wurde überarbeitet, sodass alle Kabel nun vollständig integriert sind und ihr deshalb am 44 cm breiten Lenker genügend Platz für eine Lenkertasche habt. Am Gepäckträger, der extra erhältlich ist, können noch zwei Taschen montiert werden mit jeweils bis zu drei Kilogramm, was nochmals die Bikepacking-DNA dieses Gravels hervorhebt. Verbaut sind weiterhin eine elektronische 12-fach Gruppe aus der Rival eTap AXS XPLR Reihe von SRAM, eine 10-40T-Kassette, die sich ideal für Gravel Einsätze eignet und WTB Riddler-Reifen, die die Reifenfreiheit von 45 mm gut ausreizen – und das alles für 4.299 Euro.

Focus Atlas 8.9

3. Orbea Terra M21e Team IX

Es ist eines der fähigsten Allrounder Gravel Bikes, die dieses Jahr auf den Markt gekommen sind. Das neue Orbea Terra M21e Team IX ist schnell, es ist komfortabel, gut im Handling und stabil auf jedem Untergrund. Mit dem leichten Carbonrahmen könnt ihr Anstiege gut bewältigen und dank des Staufachs im Unterrohr und reichlich Platz für Taschen am Rahmen, eignet es sich auch hervorragend für Bikepacking.

Besonders praktisch ist, dass ihr jede beliebige Vorbau- und Gravelbar-Kombination und jede beliebige Sattelstütze am neuen Terra montieren könnt, was es nochmal um einiges vielseitiger macht. Kabel werden intern geführt, die Geometrie erlaubt Agilität auf technischen Trails und Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und dank der 45 mm Reifenfreiheit könnt ihr euch für jedes Terrain mit den passenden Reifen ausstatten. Die SRAM Force AXS XPLR Schaltung ist eine verlässliche Wahl, ebenso wie die Rapid Red 500 DB 700c Gravelreifen. Preislich liegt dieser wahre Allrounder-Held bei 3.999 Euro.

Orbea Terra M21e Team IX

Top Rennräder 2023

Dieses Jahr hatte einige Neuerscheinungen auf Lager, die die Rennradszene in Sachen Aerodynamik, Geschwindigkeit und Leichtigkeit um einiges voran gebracht haben - das neue Specialized SL8 S-Works, dem wir schon einen längeren Artikel gewidmet haben, ist dabei nur eines von vielen Beispielen. Wer die fähigsten, schnellsten und leichtesten Rennräder aus 2023 sucht, wird hier fündig: Das sind unsere Top drei Rennräder 2023.

1. Cervélo S5

Wer eine Meinung zum Cervélo S5 hören möchte, fragt vielleicht gleich Jonas Vingegaard und Wout van Aert. Die beiden haben mit diesem Fahrrad immerhin bei der Tour de France 2022 das gelbe und grüne Trikot gewonnen. Auf gerader Strecke ist es unschlagbar und es fährt sich fantastisch, vor allem in Kurven bietet es extrem gutes Handling, indem es schnell, aber nicht unruhig auf eure Impulse reagiert. Vor allem diese extrem gelungene Synergie zwischen Fahrer:in und Bike unterscheidet das Cervélo S5 von anderen Fahrrädern, die in Hinblick auf Aerodynamik und Geschwindigkeit ähnlich beeindruckend sind. Und auch wenn es trotz Carbonrahmen mit etwas über 8 kg nicht das leichteste Bike ist, so ist das beim Fahren selbst kaum spürbar.

Die Reifenfreiheit von 35 mm ist für Rennzwecke ideal und auch die Komponenten (SRAM Force eTap AXS und Reserve 52/63 Laufrädern) bieten euch ein High-End Fahrerlebnis. High-End ist aber auch der Preis mit stolzen 10.199 Euro.

Cervélo S5

2. Trek Madone SL7 GEN7

Was Aerodynamik angeht, so ist das neue Trek Madone der klare Sieger dieser Liste. Es ist zudem knappe 400 gr leichter als das Vorgängermodell, obwohl ein neues, schwereres, aber auch langlebigeres Carbon-Layup für den Rahmen verwendet wurde. Das auffällige Cutout im Rahmen unter der Sattelstütze, genannt IsoFlow, hat laut Trek zwei wesentliche Vorteile: Erstens wird das Bike dadurch komfortabler, zweitens wird der Luftstrom optimiert.

Doch der IsoFlow ist nicht das einzige aerodynamische Feature am SL7. Der Lenker wurde erneuert, statt eines One-Piece Cockpits ist nun der Bontrager flared RSL Aerolenker mit dem RCS Pro Vorbau montiert, alle Kabel sind intern geführt und auch die Kammtail-Rohrprofile erledigen ihren Job. Auf der Ebene erreicht ihr somit noch einfacher hohe Geschwindigkeiten und auch im Handling bleibt das SL7 reaktionsschnell und sicher. Für 7.999 Euro bekommt ihr also ein wahres Rennrad, inklusive Shimano Ultegra Di2 Antrieb und Carbonlaufrädern.

Trek Madone SL7 GEN7

3. Cannondale CAAD13 Disc 105

Vielleicht eine unerwartete Wahl, aber auch für Anfänger:innen soll hier ein Modell dabei sein, das euch einen idealen Einstieg in den Rennradsport bietet. Die langgezogene Geometrie des CAAD13 ist an das Cannondale Carbon SuperSix angelehnt und auch die aerodynamischen Rohrprofile erinnern an dieses Profi-Modell. Beide Features resultieren in einem erstklassigen Handling und auch trotz des Aluminiumrahmens ist das Bike relativ leicht. Ihr könnt ohne Probleme 30 mm Reifen montieren und seid damit auf jeder Asphaltstrecke ideal gewappnet, ohne an Komfort und Performance sparen zu müssen.

Vor allem dank des vernünftigen Preises in Höhe von 1.899 Euro ist es ein perfektes erstes Rennrad und ihr bekommt dafür eine hydraulische Shimano 105 Schaltung, RD 2.0 Laufräder aus Aluminium und DT Swiss R470 Reifen.

Cannondale CAAD13 Disc 105

Top Mountainbikes 2023

Auch in der MTB-Szene hat sich dieses Jahr einiges verändert. Neue Modelle bieten innovative Federungen und leichtere Rahmenmaterialien, die für unvergleichliches Offroad-Erlebnisse sorgen. Ob robuste Trailbikes für anspruchsvolle Abfahrten oder agile Cross-Country-Modelle, hier kommen die buycycle Top drei Mountainbikes 2023:

1. Pinarello Dogma XC

In nur einer einzigen Mountainbike Weltmeisterschaft haben Pinarello MTBs ganze drei Goldmedaillen abgesahnt – das kann kaum ein anderer Hersteller von sich behaupten und nochmal eindrucksvoller, wenn man bedenkt, dass sich Pinarello erst neulich wieder in die MTB Szene begeben hat.

Das neue Dogma XC ist ein wichtiger Schritte zurück in Richtung Trails (der erste seit elf Jahren) und wurde erstmals von Tom Pidcock und Pauline Ferrand-Prévot während Olympia gefahren, sowohl in der vollgefederten, als auch in der Hardtail Version. Beide Modelle verfügen über ein ziemlich markantes Tretlager mit einer zusätzlichen Flexstrebe. Die Steifigkeit ist dadurch im Bereich des Tretlagers am höchsten, weshalb beim Treten maximale Kraftübertragung erzielt werden kann. Das hintere Dreieck weist sichtbare Asymmetrien in den Sitz- und Kettenstreben auf, ganz im typischen Pinarello-Stil und alle Kabel sind intern geführt, was für einen noch cleaneren Look sorgt.

Jetzt schummeln wir zugegebenermaßen ein bisschen, wenn wir das neue Pinarello Dogma XC in diese Liste mit aufnehmen – es ist nämlich noch gar nicht erhältlich. Trotzdem war seine Neuauflage eine der spannendsten Neuigkeiten aus der MTB-Welt dieses Jahr und wir sehen es jetzt einfach mal als Grund zur Vorfreude an.

Pinarello Dogma XC

2. Specialized Stumpjumper Evo Comp

Das neue Specialized Stumpjumper Evo Comp glänzt vor allem auf technischen Abfahrten und bezwingt diese so stabil und selbstsicher, wie man es sich nur vorstellen kann. Auch im Klettern ist es fantastisch, vor allem dann, wenn ihr euch die Geometrie entsprechend einstellt. Richtig gelesen: Am Evo Jump könnt ihr den Winkel eures Oberrohrs um bis zu zwei Grad nachjustieren und auch das Tretlager um bis zu 7 cm nach oben oder unten verlagern. Einen anpassbaren Rahmen, das haben wir so noch nicht gesehen und ihr profitiert dadurch von sechs verschiedenen möglichen Geometrien und Sitzpositionen, die ihr an jedes Terrain anpassen könnt. Mit dem neuen Evo Jump bekommt ihr außerdem eine verbesserte Plush FSR Federung und ein in den Rahmen integriertes Staufach. Einziges Manko? Wer auf nicht allzu krassen Trails unterwegs ist und somit nicht von allen oben genannten Features Gebrauch machen wird, für den wird das Stumpjumper eventuell ein bisschen zu schwer und sperrig sein, ohne dabei wirklichen Mehrwert zu bieten. Umso mehr lohnt sich das Bike aber umgekehrt für aggressivere Fahrer:innen, die auch im schwierigsten Gelände alles geben wollen. Und dafür 4.599 Euro ausgeben möchten.

Specialized Stumpjumper Evo Comp

3. YT Jeffsy Core 5 CF

Dass wir große YT Industries Fans sind, sollte spätestens klar geworden sein, als wir der offizielle Handelspartner für die pre-owned und refurbished Bikes des Herstellers wurden. Mit dem neuen Jeffs Core 5 CF hat sich YT vorgenommen, ein Bike zu kreieren, das für echte Mountainbiker:innen geschaffen ist und sich dem anpasst, wie sie wirklich fahren. Dank dieses Vorsatzes bekommt ihr am Core 5 CF eine weiche Federung mit 150 mm Federweg von Fox Factory, einen Ultra-High-End Carbonrahmen und ein MTB, das mühelos klettert und auf das auch auf den krassesten Abfahrten Verlass ist. Verbaut sind die wireless SRAM Xo AXS Schaltung und Crankbrothers Enduro Laufräder aus Aluminium, für 6.000 Euro bekommt ihr also einen echten MTB Allrounder mit sehr guten Komponenten.

Die neuen Modelle dieser Bikes sind eindrucksvoll, keine Frage. Die Vorgängermodelle können aber auch ganz schön viel und das Gute ist, dass ihr die vergünstigt auf buycycle findet! Pre-owned und in top Zustand: Unter den 17.000 Rennrädern, Gravel und Mountainbikes auf unserem Marktplatz ist also bestimmt auch eines für euch dabei. Bei Fragen ist unser Team jederzeit für euch da und mehr Infos zum Thema Fahrrad findet ihr auf dem Blog. Stöbert also doch noch ein bisschen rum, wir wünschen euch, wie immer: Happy browsing, happy cycling!